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Führung in der Finanzkriese

Ich möchte heute mal ein bischen provozieren, da ich finde, dass das Verhalten der politischen Verantwortungsträger in der aktuellen Finanzkrise doch Anlass zum Nachdenken über zwei Grundsatzfragen gibt:

  1. Agieren versus Reagieren: Sollte Führungsverhalten eher von Reaktionen auf eintretende Ereignisse oder von (planmäßigem) Agieren geprägt sein?
  2. Ist es notwendig, übergeifende (globale) Probleme auch übergreifend zu lösen?

Aus meiner Sicht ist Agieren immer die bessere Alternative. Reines Reagieren bringt automatisch eine defensive Position mit sich, aus der nur schwer wieder herauszukommen ist. Wie heist es doch: Angriff ist die beste Verteidigung. Durch rechtzeitiges und vorausschauendes Agieren kann verhindert werden, dass Probleme überhaupt auftreten. Das ist allemal besser, als auf die Probleme zu warten und dann in hektischen Aktionismus zu verfallen.

In der aktuellen Finanzkriese hat jegliches vorausschauendes Handeln gefehlt. Seit Jahren gibt es Forderungen nach Veränderungen in der Funktionsweise und Regulierung der Finanzmärkte. Sich darüber Gedanken zu machen wäre jedoch unbequem und unpopulär gewesen. Da wartet man als Politiker wohl lieber ab. Vielleicht ist die eigene Amtszeit ja schon vorbei, wenn das Problem eintritt. Und auch jetzt in der Krise ist das politische Handeln eher von hektischen Einzelaktionen (Rettungsversuchen) geprägt, als von planvollem ganzheitlichen Handeln. Wo bleibt der 10-Punkte-Plan...?

Global denken, lokal handeln! - Damit ist zum zweiten Punkt eigentlich alles gesagt. Immerhin wird derzeit von den Länderregierungen (teilweise leider erst sehr spät) gehandelt. Der globale Ansatz fehlt jedoch völlig, obwohl jedem klar sein müsste, dass internationale Probleme dieser Größenordnung nur gemeinsam gelöst werden können. Nennt man das nicht auch deshalb internationale Finanzmärkte? Offenkundig ist weder die Weltgemeinschaft in der Lage sich zusammenzuraufen, noch schaffen es Institutionen wie die EU ihre bürokratischen und sonstigen Hemmnisse über Bord zu werfen und schnell zu handeln.

Ich möchte noch anmerken, dass ich mit meiner Kritik keinesfalls sagen möchte, dass ale getroffenen Maßnahmen falsch sind. Mir geht es mehr darum, darauf hinzuweisen, dass es an einem globalen, ganzheitlichen und planmäßigen Vorgehen fehlt. Daran sollten wir Führungskräfte uns kein Beispiel nehmen!

Was meint ihr zu diesem Thema? Wie beurteilt ihr die Situation und das Verhalten der Verantwortungsträger?

Auf Spiegel-Online gibt es auch einen interessanten Artikel zu diesem Thema.

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