Hallo und willkommen in meinem Ulliversum!

Ich gebe hier meinen Senf zu
allen Themen rund um die IT: Aktuelles, Mitarbeiterführung, Projekte, Softwareentwicklung.

XING





Status

Online seit 6934 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 13. Sep, 20:12

Newsletteranmeldung

Mail-Update (täglich)

Impressum

Dieses Weblog ist ein privates Angebot von Ulli Storck (Kontakt über XING).

Alle Aussagen auf dieser Internetseite spiegeln rein subjektive Meinungen wider. Im Übrigen gilt der folgende Haftungsausschluss.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Dienstag, 10. Juli 2007

Buzzword Web 2.0: Versuch einer Definition

Oft begegnet einem der Begriff Web 2.0 in diesen Tagen. Wann immer mir persönlich das Thema Web 2.0 über den Weg läuft, werde ich das Gefühl nicht los, dass die meisten Leute im besten Fall keine, im schlimmsten Fall eine sehr diffuse Meinung dazu haben, was Web 2.0 genau sein soll. Entsprechend laufen dann auch die Diskussionen.

Ein Beispiel:
Bereichsleiter: "Wir müssen was mit Web 2.0 machen!"
Mitarbeiter: "Klar! - Was machen wir?"
Bereichsleiter: "Egal, Hauptsache es sieht schick aus."

Ich will hier versuchen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und meine ganz persönliche Definition von Web 2.0 in die Diskussion werfen. Ich treffe die Definition als Beschreibung der Aspekte, die für mich zusammengenommen Web 2.0 ausmachen. Die meisten Definition, die man im Web findet, gehen das Thema von der technologischen Seite an und beschäftigen sich meist auch mit der Herkunft des Begriffs an sich. Ich versuche hier mal einen anderen Ansatz:

  1. Web 2.0 stellt einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel in der Verwendung des Internets dar, der uns von einem passiven, zu konsumierenden Informationsangebot zu einer serviceorientierten interaktiven Informationsvermittlung führt.
  2. In der neuen Web-Community erstellen die Internetnutzer selbst Inhalte und kombinieren neue Angebote aus bereits vorhandenen Services. Letztlich stellt dies auch einen Übergang von geschlossenen Communitys zu offenen Social-Network-Strukturen dar.
  3. Es wird ebenfalls einen Trend weg von klassischen Websites, hin zu einer direkten Nutzung der Angebote (Services) geben. Die heute bestehenden Web-Portale werden verstärkt auf Interaktivität mit den Portalnutzern setzen (müssen).
  4. Bei der Vermittlung von Informationen erfolgt eine Richtungsumkehr: Die Internetnutzer suchen nicht mehr nach aktuellen Informationen oder Aktualisierungen, sondern abonnieren diese, d. h. die Informationen kommen zu den Nutzern und nicht mehr umgekehrt.

Beispiele für Web 2.0 im obigen Sinne sind:

  • Ein schönes Beispiel für Punkt 2 sind natürlich die vielen Blogs (auch wenn man natürlich nicht alles was gebloggt wird als "Inhalt" bezeichnen kann).
  • Das klassische Beispiel für die Richtungsumkehr der Informationsvermittlung (Punkt 3 und 4) sind RSS-Feeds. Je nach konkreter Ausprägung des Feeds wird man nicht nur über Aktualisierungen oder Neuigkeiten informiert, sondern braucht die Website auch gar nicht mehr zu besuchen.
  • Beispiele für die Entstehung neuer Angebote durch die Kombination von Services finden sich in vielen Portalen bei der Einbindung von externen Diensten, wie z. B. Google Maps. Hierzu empfehle ich den Artikel zum Thema Mashups von Frank Westphal.

Konsequenzen

Durch Web 2.0 ist ein Prozess angestoßen worden, der bereits jetzt zu einer Veränderung des Verhaltens der Internetnutzer geführt hat. Dieser Prozess wird sich - mit zunehmendem Tempo - weiter fortsetzen. Portale bzw. Websites, die sich dieser Entwicklung nicht stellen, werden künftig kaum noch Besucher zu verzeichnen haben und keine relevanten Marktanteile mehr erringen können. Um mit dieser Entwicklung als Portalanbieter mithalten zu können, wird es nicht ausreichen, einzelne Aspekte von Web 2.0, wie etwa RSS-Feeds, dem Angebot als Add-On hinzuzufügen, sondern das gesamte Geschäftsmodell muss auf die neue Situation angepasst werden. Hierbei sind die technologischen Aspekte sekundär, da zunächst der Business-Plan neu erarbeitet werden muss. Das Umfeld in dem und die Art und Weise wie im Internet Geld verdient wird bzw. werden kann, wird sich durch Web 2.0 grundlegend verändern.

Samstag, 7. Juli 2007

Mitarbeiterführung - Teil 3: Was bedeutet Führen?

Wie an einer solchen Stelle üblich, schauen wir uns zunächst einige mögliche Definitionen des Begriffs Führung im Sinne der Führung von Mitarbeitern an:
  1. Ein Versuch, steuernd und richtungsweisend auf das Verhalten von sich selbst und von anderen Menschen einzuwirken, um eine Zielvorstellung zu verwirklichen.
  2. Das Recht einer leitenden Person in einem Unternehmen, Leitungsaufgaben auszuführen, insbesondere zu personellen Maßnahmen, wie Arbeitseinteilung, Personaleinstellung und -entlassung.
  3. Umgangssprachlich: die Geschäftsleitung, die Spitzenposition, das Spitzengremium in einem Unternehmen, einer Institution, einer Partei, einem Verein oder ähnlichem.
Ich orientiere mich in diesem Beitrag (und auch ansonsten) an Definition eins, die dem, worum es mir bei meinen Ausführungen geht, am nächsten kommt. Im engeren Sinne ist Führen somit definiert als anderen den Weg zeigen bzw. die Richtung vorgeben oder umgangssprachlich formuliert andere dazu zu bewegen, etwas zu tun oder zu lassen. Nach meiner persönlichen Einschätzung ist Führung daher wie folgt zu begreifen bzw. beinhaltet die folgenden Schwerpunkte:
  • Mitarbeiterauswahl: Auswahl der richtigen/passenden Menschen
  • Den Weg zeigen: Richtungs- oder Zielvorgabe
  • Arbeitsumfeld: das Arbeiten ermöglichen
  • Kommunikation: Ziel- und Mitarbeiterorientierte Kommunikation und Gesprächsführung
  • Entwicklung der Mitarbeiter: Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Wahrnehmung der Unternehmensinteressen: Gewinn ist das Ziel!
  • Vorbildfunktion: Vorbilder leben vor!
Auf jeden dieser Themenbereiche in diesem Beitrag einzugehen würde deutlich den Rahmen sprengen. Ich muss den dritten Teil der Beitragsreihe daher in mehrere Einzelpostings (3.1 bis 3.7) unterteilen.

Bevor in den nächsten Wochen die o. g. Einzelthemen näher beleuchtet werden, möchte ich noch ein paar generelle Dinge anmerken, die mir wichtig sind:
  • Letztlich hängt die Definition und Ausgestaltung von Führung auch von der führenden Person selbst und den zu führenden Mitarbeitertypen ab. Daher kann (und darf) es hier durchaus individuelle Unterschiede geben.
  • Für die Ausübung der Führung spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Führungsrolle im Rahmen von Projekten (Projektleiter) oder in einer sog. Linienfuntkion (Gruppenleiter, Abteilungsleiter, ...) handelt. Ist man jedoch in einer höheren Hierarchistufe angesiedelt, muss man bedenken, dass die Geführten dann selbst Führungskräfte sind. Entsprechend muss man seine Führungsarbeit anpassen.
  • Eine weiterer wichtiger Unterschied besteht zwischen expliziter und informeller Führerschaft. In jedem Team, jeder Gruppierung gibt es einen informellen Führer, d. h. eine Person, die einen besonderen Status genießt und an der sich die anderen orientieren. Dieser besondere Status kann sich auf ganz verschiedenen Dingen begründen: erbrachte Leistungen, Qualifikation, Erfahrung, menschliche Integrität, besondere Sozialkompetenz, Ausstrahlung von natürlicher Autorität. Informelle Führerschaft ist immer als etwas Positves anzusehen, selbst dann, wenn die Gruppierung auch einen expliziten, also durch die Stellung im Unternehmen festgelegten, Führer hat. Dieser offizielle Fürher braucht auch seinen informellen Füher im Team zur Unterstüzung und als Diskussionspartner (Der Trainer braucht seinen Mannschaftskapitän - der IT-Leiter seinen Senior Entwickler). Wichtig ist dabei allerdings, dass auch der offizielle Führer von den Mitarbeitern unabhängig von seiner expliziten Unternehmensfunktion anerkannt wird. Ansonsten wird es zu einer Konkurrenzsituation mit dem inoffiziellen Führer kommen. Mitarbeiter, die eine inoffizielle Führerschaft aktiv wahrnehmen, sollte man daraufhin beobachten, ob sie durch gezielte Förderung zu Führungskräften entwicklet werden können.
Zusammenfassend bedeutet exzellent zu führen, "Bedingungen zu gestalten, unter denen alle Geführten koordiniert, freiwillig und dauerhaft zu ihrer besten Leistung im Sinne der vom Führenden vorgegebenen Ziele kommen" (Rolf Mohr). Ideale Führungsarbeit bleibt oft unbemerkt: Wenn alle denken, "das haben wir alleine geschafft" oder niemandem so richig klar ist "warum vieles gut funktioniert", dann hat die Führungskraft einen perfekten Job gemacht. Als Motto könnte man also auch angeben: "Mach Dich überflüssig!" - Oder etwas weniger dogmatisch: Eine gute Führungskraft erkennt man daran, dass alle (Routine-)Tätigkeiten auch ohne ihr Zutun oder Eingeifen reibungslos funktionieren. Ein (auch im Urlaub) ständig klingelndes Handy mit hilfebedürftigen Mitarbeitern mag dem eigenen Ego schmeicheln, ist aber kein gutes Zeugnis für die Führungsarbeit.

Zum Abschluss ziehe ich noch eine Analogie zum Fußball: Der beste Schiri ist der, den man 90 Minuten lang nicht gesehen hat.

In diesem Sinne bis zum nächsten Teil der Beitragsserie.

Freitag, 6. Juli 2007

Neues auf Ulliversum

Es gibt zwei Erweiterungen hier im Blog:
  • Erweiterter RSS-Feed: Der RSS-Feed beinhaltet jetzt auch die Kommentare.
  • Newsletter: Über die Ulliversum-Yahoo-Group werde ich in unregelmäßigen Abständen einen Newsletter mit Neuigkeiten zum Blog versenden. Anmelden kann man sich unter http://de.groups.yahoo.com/group/ulliversumblog. Mitglieder der Mail-Subscription werden eine Einladung zur Group erhalten.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Vortrag zu Google an der Uni Karlsruhe

Am Donnerstag gab es einen Vortrag zu Google an der Uni Karslruhe: Der Vortrag wurde von Thomas Hofman gehalten, seineszeichens Director of Engineering bei Google in Zürich. Davor war er Professor an der ETH.

Der Vortrag war sehr interessant, und wurde dankenswerterweise im I, Blog für die Nachwelt festgehalten.

URL: http://www.marcel-noe.de/blog/2007/07/05/computing-with-1000s-of-computers-can-be-fun

Mittwoch, 4. Juli 2007

Programming Language Inventor or Serial Killer?

Heute mal was zur Entspannung: Führungskräfte (und andere Spezies ebenfalls) sollten über gute Menschenkenntnis verfügen. In dem folgenden Test müsst ihr Programmiersprachen-Erfinder von Serienkillern unterscheiden:

http://www.malevole.com/mv/misc/killerquiz/

Posted eure Trefferquote doch einfach als Kommnetar zu diesem Posting. Meine Quote lag bei 8 von 10.

Dienstag, 3. Juli 2007

SEO-Tools

Ich habe in den letzten Wochen ein paar Tools entdeckt, die sich aus der breiten Masse abheben und bei der Suchmaschinenoptimierung sehr nützlich sind. Ich gebe das hier einfach mal weiter:

nonBot Data Center Tool
Das Tool gibt einen Überblick der Indizierung einer Domain in den verschiedenen Google Data Centers an.
URL: http://www.nonbot.com/dc-tool/Default.aspx

Website Grader
Das Tool bewertet eine Website (auch im Vergleich mit anderen Sites) und gibt Hinweise zu Optimierungsmöglichkeiten.
URL: http://www.smallbusinesshub.com/Tools/tabid/6722/Default.aspx

SEO-Tool-Sammlung
Diverse Tools der SISTRIX GmbH, die im übrigen auch einen guten SEO-Blog betreibt (siehe Blogroll).
URL: http://www.sistrix.com/service/

SeoQuake et al
Diese Tools, insbesondere SeoQuake, dürften schon bekannt sein. Dennoch dürfen sie hier nicht fehlen.
URL: http://seodigger.com/projects.php

Suche

 

Aktuelle Beiträge

cialis online pharmacy
Hello!
Pharme171 (Gast) - 13. Sep, 20:12
cialis online pharmacy
Hello! [url=http://www.cia9online .com/#2.html]cialis...
Pharmc412 (Gast) - 13. Sep, 20:11
cialis online pharmacy
Hello!cialis online pharmacy
Pharmb885 (Gast) - 13. Sep, 20:10
online pharmacy cialis
Hello!
Pharmd665 (Gast) - 12. Sep, 13:46
online pharmacy cialis
Hello! online pharmacy cialis http://www.cia9online.com/ #4.html
Pharmb955 (Gast) - 12. Sep, 13:45

Meine Kommentare

Twitter
1st-movers.com twittert jetzt auch: http://twitter.com/1stMove r
ulliversum - 21. Jul, 13:36
jo...
...das stimmt wohl leider und betrifft nicht nur dieses...
ulliversum - 19. Jul, 22:58
Ja! - Ist schon komisch....
Ja! - Ist schon komisch....
ulliversum - 27. Jun, 17:08

Archiv

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30